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Parkett ölen

Auf den Parkettschliff folgt zwangsläufig der Auftrag einer neuen Schutzschicht. Dabei hat man die Wahl zwischen Lack und Öl. Zwar gilt eine Lackierung als haltbarer und pflegeleichter, aber aus meiner Sicht wohnt geöltem Parkett ein viel stärkerer Holz-Charakter inne. Und warum soll man einen Holzfußboden legen oder erhalten, um seine spezielle Anmutung unter Lack verschwinden zu lassen?

Überrascht haben mich allerdings die fürs Öl aufgerufenen Preise: So gut wie alle namhaften Hersteller oder Vertriebe verlangen rund 100 Euro für einen 5-Liter-Kanister. Das finde ich teuer.

Trotzdem habe ich mir eine Grundausstattung bestellt. Man sieht sie hier:

Öl, Rolle, Pads und weitere Utensilien zum Parkett ölen.

Als absoluter Laie kann ich die Qualität der verschiedenen Öle von Bona, Woca, Retol usw. natürlich nicht beurteilen. Ich habe meine Kaufentscheidung deshalb einfach danach getroffen, welcher Versender mit den meisten Informationen und Tipps aufwartete. Für mich war das der Woca-Shop, wo ich unter anderem eine brauchbare Anleitung zum Parkett-Ölen fand. Daran habe ich mich auch ziemlich streng gehalten.

Einen Parkettboden selbst zu ölen, ist nicht besonders schwierig, aber ziemlich zeitaufwändig.

Ich bin übrigens mit dem 5-Liter-Kanister „Holzbodenöl natur“ für meine etwa 40 m² große Fläche gut ausgekommen und habe einen Rest von rund einem Liter behalten. Damit werden später die Sockelleisten behandelt; ich habe aber noch keine passenden gefunden.

Noch eine Erfahrung zum Schluss: Die meiste Zeit nimmt gar nicht das Ölen in Anspruch, sondern die Nachbereitung, also das „Einmassieren“ des Öls mit grünen, etwas groberen und das Polieren mit weißen, etwas feiner strukturierten Pads.

 

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