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Parkett geschliffen

Das Parkett machte einen traurigen Eindruck; es war total herunter gekommen. Ich hatte verschiedenen Angebote fürs Schleifen, Ausbessern und Versiegeln eingeholt. Alle Fachbetriebe in der Umgebung hätten gut 1000 Euro genommen.

Eine Parkett-Schleifmaschine zu mieten, das kostete mich einschließlich des Verbrauchsmaterials 92 Euro. Genau genommen bekam ich dafür einen Bandschleif-Gerät (s.o.) und eine Teller-Schleifmaschine (nicht fotografiert) für die Randbereiche. Vor allem die Teller-Schleifmaschine war ein echtes Monstrum – unglaublich schwer und im Betrieb kaum zu halten. Darum habe ich kleinere Nacharbeiten in den Ecken und am Rande von Türzargen lieber mit einem Schwingschleifer von meinem Vater erledigt und nur die Ränder mit der Teller-Schleifmaschine. Ausprobiert habe ich das Parkett-Schleifen in einem Bereich, wo später ohnehin ein großes Regal stehen wird.

Zeitaufwand alles in allem: Etwa vier Stunden für gut 40 m² Eiche-Parkett.

Das Ergebnis geriet natürlich nicht perfekt, stellt aber eine klare Verbesserung zum vorherigen Zustand dar. Ich hatte mir diverse Anleitungen im Internet angesehen, mich letztlich dann aber doch nicht streng genug daran gehalten. Mit den zwei, drei Stellen, wo die Schleifwalze im Parkett einen Ansatz hinterlassen hat, kann ich allerdings gut leben.

 

Der nächste Schritt ist dann das Ölen. Demnächst mehr dazu. Außerdem werde ich neue Sockelleisten anbringen müssen.

Ob ich das Parkett noch einmal selbst schleifen würde? Vermutlich schon. Allerdings würde ich noch mehr Sorgfalt auf die Auswahl von Miet-Maschinen verwenden und mir insgesamt mehr Zeit nehmen.

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